Sämi schrieb uns am 09.02.2012 folgendes
Die Ruhe vor dem Sturm
Schon wieder ist einige Zeit seit meiner letzten Meldung vergangen. Leider ist auch mir die Kälte und der Schnee in die Quere gekommen, so musste ich mich – wohl oder übel – in einer Höhle verkriechen und warten, bis die eisigen Winde sich etwas verzogen haben.
Der Spengler Cup ist erfolgreich zu Ende gegangen, der jährliche Polizei- und Militär- und Politikerbesuch in Davos ebenfalls und es kehrt wieder ein bisschen Ruhe ein in der Schneelandschaft Davos. Am letzten Freitag dann aber war es plötzlich wieder laut im Dorfkern, natürlich habe ich neugierig einen kleinen Ausflug zum Eisstadion unternommen. Dort angekommen sah ich die gelb/blauen auf der Jagd und vertrieben einmal mehr den Bären aus dem Kanton.
Die Ruhe ist also zurückgekommen und wird jetzt auch bleiben. Wenn dann aber in drei Wochen die Playoffs beginnen, wird es damit (möglichst lange) vorbei sein. Der HCD hat gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist und hat in den letzten vier Runden auch noch die Chance auf Rang 1.
Doch will man diesen überhaupt? Möchte man ausgerechnet gegen die Adler aus Genf beginnen? Bevorzugt man eher Lugano oder die Löwen aus Zürich? Oder schaffen es sogar die Bieler noch in die Playoffs?
Man weiss es nicht genau. Und Arno uns seine Jungs werden sowieso nach dem Grundsatz “um Meister zu werden, muss man jeden schlagen” den Rest der Saison bestreiten.
So, dass war es auch schon wieder von mir. Ich geniesse jetzt noch ein wenig die Sonnenstrahlen und Wärme mein Gefieder für weitere eiskalte und ruhige Davoser Nächte und hoffe auf noch viele, warme Abende im Stadion mit möglichst 12 Playoff-Siegen.
Eura Sämi
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Sämi schrieb uns am 23.12.2011 folgendes
Der Schnee ist da, jetzt beginnt wieder die schönste Zeit des Jahres
Acht lange Monate nach meinem letzten Lebenszeichen melde ich mich wieder bei euch. Es war eine schöne Zeit, den ganzen Sommer über um die Berggipfel zu kreisen, den goldenen Herbst entlang der Täler zu geniessen und dann endlich wieder hoch über den Dächern des Kurortes unseren blau/gelben Lieblingen zuzuschauen.
Auch für sie schien die Sonne im Herbst mehrheitlich, trotz unzähliger Verletzungen hat der HCD seine Gegner in die Krallen genommen und gezeigt wer der König der Lüfte unseres Landes ist. Spannung gab es bereits in den ersten Runden, obwohl die Playoffs noch weit entfernt sind, dies hat mir einige Federn gekostet. Wann gab es zuletzt die Möglichkeit, nach 34 Spielen mit einem Sieg von Rang 5 an die Tabellenspitze zu gelangen? An diese Zeiten mag ich mich nicht mehr erinnern.
Ende Oktober feierte unser HCD dann auch noch seinen Geburtstag, 90 Jahre und 30 Titel, die sagt schon alles aus über den Erfolg im Landwassertal. Dies hat mich dann dazu bewogen, mich herauszuputzen und auch wieder Runden im Eisstadion zu drehen. Spätestens seit diesem Zeitpunkt hat auch mich das Eishockeyfieber wieder gepackt.
Pünktlich zur grossen Schneemenge steht der Spengler Cup an, mein Kollege Hitsch wird mich da wieder vertreten. Da mein gefiederter Freund Sherkan in diesem Jahr leider nicht in Davos sein wird, muss ich mich nach neuen Freunden umsehen.
Die Flieger aus Kloten können zwar fliegen, aber mit Federn geschmückt sind diese nicht wirklich und das Ahornblatt des Team Canada kann man höchstens zu Sirup verarbeiten. Vitkovice kenne ich zu wenig, aber das da jemand spielt der Sykora heisst und auch noch der ein oder andere Pet(e)r dabei ist, macht sie schon mal sympathisch. Bei der lettischen Mannschaft aus Riga habe ich wohl schon genug damit zu tun, die Namen richtig auszusprechen und werde keine Zeit finden, mir auch noch Freunde zu suchen. Dann wäre da noch Wolfsburg, eigentlich eine Autostadt. Dennoch bringen sie als Grizzly Adams Wolfsburg so etwas wie einen Tiernamen mit. Doch einen Bären? Haben wir doch in der Schweiz schon. Und ob der mich als Freund sieht? Wir werden sehen… Auf jedenfall freue ich mich auf die Altjahrswoche.
Zurück auf dem Eis bin ich dann im Januar wieder. Spätestens dann werde ich mich wieder bei euch melden, ein Fazit zum Spengler Cup ziehen und auf die Playoffs vorausschauen.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Weihnachtszeit, einen schönen Spengler Cup und einen guten Rutsch (oder Flug) ins neue Jahr.
Eura Sämi
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Sami schrieb uns am 23.04.2011 folgendes
Wir werden sterben, aber nicht an Durst!
Durstig zu sein war in den letzten Tagen für unsere Lieblinge und auch für die Fans kein Problem. Ein, zwei Biere hier, drei da, ein Schnäpschen dort. Dazu natürlich eine meisterliche Zigarre, ein Genuss!
Das ist nicht ein Auszug aus einem Protokoll der Zigarrenfreunde Monstein. So wird ein Titel gefeiert!!
Die Hoffnung auf den Titel schwand temporär an dem denkwürdigen Samstag, als die immer stärker werdenden Klötis uns die Party vermiesten. Die zweite Niederlage in Folge hat auch bei mir eine leichte Magenverstimmungen ausgelöst. Ich habe das so korrigiert, indem ich am Schiahorn schnell in einen Horst geflogen bin (das ist mein zuhause, nicht dein deutscher Nachbar) und dort einen kräftigen Schluck Alpenbitter in meinen Schnabel Richtung Verdauungstrakt gekippt habe.
Auch das Rezept, das Arno den Spielern für den Dienstag verschrieben hat zeigte dann bekanntlich Wirkung! Und wie!! Zum zweiten Mal innerhalb zwei Jahren durften uns die „gegroundeten Flieger“ in ihrem Hangar Beifall klatschen. Mich überkommt da sogar eine klein Prise Mitleid. Anderseits, wer uns die Party am Samstag versaut soll nicht meinen, dass wir das einfach so hinnehmen. Vielleicht sollte die „Kolping-Arena“ künftig in „Meister-Arena“ umgetauft werden.
Und zu guter Letzt haben wir doch noch einen Samstag zum Feiern gefunden. Und das war wirklich eine Feier! Nicht dass die Fans aus der Beamtenstadt die einzigen sind, die meinen, dass sie feiern können. Nein, die HCD Familie kann das auch, um einiges persönlicher sogar!
Nun bleibt wieder mal Zeit, dass ich im Sertig meine Loopings verfeinern, die Krallen wetzen und ein paar Raben im Sturzflug über dem Grüeniberg ärgern kann. Das Eis wird abgetaut, vom Titel kann geträumt werden. Zum einen vom 30. und zum anderen schon vom hoffentlich bald kommenden! Die Mannschaft bleibt bekanntlich zum grossen teil zusammen. Marc Wieser wünsche ich alles Gute in Biel! Ich werde dich in guter Erinnerung halten! Auch Jaroslav Bednar hat diese Saison einen bestechenden Eindruck hinterlassen. Ich hoffe, dass er seine Tore nächstes Jahr in Norditalien gegen alle anderen Teams als uns erzielen wird.
Und euch Lesern wünsche ich „a narra hübscha Summer“! Geniesst die Zeit für alles, was während der Hockey- und Winterzeit nicht möglich war. Bis im August, spätenstens bis im September, wo es dann wieder losgeht, zur Mission „Titelverteidigung“!
A Gruass us da meisterlicha Bärga
Eura Sämi
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Sami schrieb uns am 01.04.2011 folgendes
Die Flieger kommen
Das öffentliche Transportmittel aus der Innerschweiz wurde diskussionslos auf das Abstellgleis gestellt. Zwar hat sich die schnaubende Dampflok an der Bande mit seinen Wagen auf dem Eis so teuer wie möglich verkauft. Doch gegen unsere clever aufspielenden Lieblinge hat es nicht gereicht, die ausländischen Triebwagen so stark zu forcieren. Ihnen bleibt nun Zeit, sich wieder zu kurieren und erneut Schienenhaftung zu bekommen.
Ab sofort ist meine Flughoheit gefährdet. Die Flieger aus „Chloote“ landen zum finalen Menu. Nach einem eindrücklichen Comeback im 7. Spiel gegen den abtretenden Meister gibt das Duo „Vizebrink und Silberstein“, auch als „Jesus-Duo“ bekannt, eine Vorstellung von maximal 4 Akten in unserer „Kathedrale“.
Kloten ist nach den sieben Spielen im Halbfinal bestimmt im Rhythmus. Auch wenn die Serie viel Kraft gekostet hat, das wird für unsere Jungs ein hartes Stück Arbeit. Die Flyers haben etwas gutzumachen. Ich denke, dass der schöne Montag im April aus dem Jahre 2009 immer noch einen beklemmenden Druck in der Magengegend der „randständigen Stadtzürcher“ auslöst.
Doch auch für den HCD ist Zeit der Revanche! Im letzten Jahr bedeuteten die Partien gegen Kloten im Viertelfinale Endstation. Ein triftiger Grund, den Flieger in die Bestandteile zu legen!
Ich hoffe, dass ab Donnerstag dann wirklich Playoff Stimmung herrscht! Spannung, Zittern, Hoffnung, Verzweiflung und am Schluss die grenzenlose Erleichterung und Freude über den Mei……… (nein, darüber spricht man in den Playoffs nicht!). Aber es soll in etwa das Gefühl sein, wie wenn ich mit wenig Flügelschlägen über das Flüela Schwarzhorn gleite und einen wunderbaren Ausblick ins Dischma und die Landschaft habe!
Natürlich lese ich in den Playoffs auch gerne mal eine Kolumne. Einer der dies perfekt beherrscht ist ein sogenannter K.Z. aus dem Tal mit dem löchrigen Käse. So löchrig sind auch die Texte. Zwar sehr wohlgesonnen dem HCD gegenüber in dieser Saison. Doch das kann bei ihm ändern wie das Wetter im April. Beeindruckend, der Mann hat am Ende doch immer (ein bisschen) recht!
Also, die Operation „legt den öffentlichen Verkehr lahm“ geht in die letzte Runde! Der Zug steht! Nun lasst die Flieger „grounden“!
Ich grüsse eure Fingernägel, die strapazierten Nerven, den unruhigen Schlaf und die manisch und depressiven Anflüge, die allenfalls auf uns warten. Auf das wir uns ab einer 30ig im April freuen können (und das will nicht heissen, dass wir uns auf den 30. April freuen sollen!).
Go for it!
Eura Sämi
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Sami schrieb uns am 11.03.2011 folgendes
Von Drachen- und Eulentötern
“Gebt uns Gegner, keine Opfer!“ Diesen Satz habe ich in den letzten Tagen öfters gehört.
Dem bemitleidenswerten Drachen über dem „Röschtigraben“ wurde im Viertelfinal übel mitgespielt. Drachen sind Kreaturen aus der Urzeit. Und so spielten die Fribourger auch. Doch gepaart mit einer Prise „French Frog“ wird dieses Fossil hoffentlich nächste Saison wieder ein ernstzunehmender Gegner werden.
Beim HCD haben auch noch weit nicht alle auf Betriebstemperatur gespielt. Da kann man schon eher von Standgas sprechen. Das hat gereicht. Doch ab jetzt ist die Zeit vorbei, auf die man sich nur auf den „heiligen“ Genoni verlassen kann. Vom Dienstag weg muss jeder auf „Heiligen-Status“ spielen. Sonst geraten wir unter den Zug.
Ab sofort herrscht definitiv Playoff Zeit!
Doch was heisst das nun? Emotionen „aufpauschen“, sich provozieren lassen? Ich denke, dass dies der einzige Weg sein kann, dass die „Bosshardler“ den HCD in Schieflage bringen können (ausser der HCD schlägt sich selber). Nachdem sich Arno von seinem Gegenüber mit einem lächeln als „Rektum“ betiteln lässt wird es wohl andere Mittel brauchen. Schaden, oder wie heisst der Typ an der Bande könnte ja versuchen, mich vor dem ersten Spiel vom Eis zu kicken. Einem entfernten Verwandten in Chile ist es auf dem Fussballplatz so ergangen und hat dies mit dem Leben bezahlt. Mit mir wird das nicht so leicht geschehen. Da wird „ds Manndli mit am rota Grind“ auf Granit beissen. Meinen Kollegen Sherkan haben die Zuger schon auf dem Gewissen. Das reicht! Es ist Zeit, dass der Zug aufs Abstellgleis kommt.
Doch um soweit zu kommen werden unsere Lieblinge mit viel Tempo wirbeln und mit gesunder Härte den Zugern den Schneid abkaufen müssen. Und vor allem keine dummen Strafen kassieren. Auch nicht, wenn unser guter Freund Holden nach diversen Provokationen wie eine Schwalbe zu Boden geht. Er soll selber Mädchenhockey spielen. Darin hat er ja den schwarzen Gürtel. Oder ist das wieder eine andere Sportart? Egal.
Ich wünsche Euch viel Freude, gute Nerven und immer ein Lächeln im Mundwinkel!
Eura Sämi
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Sami schrieb uns am 13.02.2011 folgendes
Flugwetter

Es ist wieder mal Nati-Pause. Zeit, das Gefieder zu putzen, Krallen zu wetzen und mit Kollege Sherkan aus Genf ein paar Kunstflugstunden über der Schweiz zu geniessen.
Je weiter wir fliegen, desto tiefer fliegen auch die Trainer. Über dem Obersee habe ich die Weber-Air entdeckt. Läck, der ist geflogen! Angetrieben von einem russischen Sprengsatz. Nun gut, Weber sei ja der Arno im Westentaschenformat. Doch das hat ihm neben dem Kinderzoo nichts genützt. Es gibt halt nur einen Arno. Und einen HCD!
Über der Postbaracke in der Bundeshauptstadt ist noch kein Flugwetter. Trotz zum Teil desolaten Auftritten dieser Kummerbuben. Aber mit dem CB ist ja scheinbar immer zu rechnen. Entweder schlagen die nun bald voll ein. Ansonsten fliegen die Harasse, oder eben der Huras.
Weiter westlich ist ein gutangezogener, schweizerischer Franko-Kanadier an uns vorbeigedüst. Er darf also in der nächsten Saison die Frosch-Abteilung, die aus der „Houptstadt“ kommt nicht mehr coachen. Dafür munkelt man, dass er im Land der Palmen und der schwarzen Brieftaschen landen könnte.
Nun gut, meinen Kollegen habe ich dann in Genf verlassen. Er ist sich nicht sicher, ob er Federn lassen muss. Auf die Kürze sollte ihm ein Filet à la Deruns noch genügen. Doch reicht das Futter noch länger?
Über meinem Adlerhorst habe ich die absolute Flughoheit. Mir kommt niemand in die Quere, höchstens ein paar verirrte Tauben vom Postplatz. Die Mannschaft bereitet sich auf die schönste Zeit im Jahr vor, nachdem die Personalien für die kommende Saison erledigt sind. Arno dirigiert weiter, Guggi spielt weiter im Orchester. Zu klären ist noch, welche ausländischen „Musiker“ weiterhin die Saiten zupfen und streichen.
Der Fanclub hat am 23. Februar im Nordsite das alljährliche Fan-Essen genossen. Die ganze Mannschaft hat sich an die Tische verteilt und so verbrachte man einen gemütlichen Abend.
Nun warte ich gespannt auf die Playoffs! Gegen wen geht es los? Wie weit kommen wir? Ich bin da ganz bescheiden. Mir reichen 12 Siege ohne Niederlage. Aber ich kann auch mit 21 Spielen leben. Hauptsache, das 21. endet mit jubelnden Davosern!
Wünsche euch weiterhin „gut Flug“!
Euer Sämi
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Sami schrieb uns am 03.12.2010 folgendes
Ein neuer, gefiederter Freund
Natürlich soll auch aus meinem Schnabel zuerst das kommen, was sich aktuell gehört. Ich wünsche euch allen ein gesundes, frohes, punktereiches und hoffentlich meisterliches 2011!
Die besten Wünsche für das neue Jahr bedeuten im Normalfall, dass das alte Jahr der Vergangenheit angehört. Was dann wieder gleichbedeutend mit dem Ende des Spengler Cup ist.
Bei diesem haben bekanntlich im 2010 neu sechs Teilnehmer mitgewirkt. Und so salopp gesagt ist der neue Modus gelungen. Das Interesse an den Spielen war ungebremst vorhanden. Die Stimmung war gut auf den Rängen, jedoch schon besser. Aber das ist für mich auch kein Gradmesser. Am Spengler Cup zählen andere Werte. Da soll die Halle höchstens beben, wenn wirklich Top-Hockey geboten wird.
Und von diesem gab es doch ab und zu was. Nur schon bei der Mannschaftsaufstellung von St. Petersburg bekam ich „geifrige“ Schnabelwinkel! Yashin, Afinogenov, Weinhandl und wie die alle heissen! Ich denke, dass diese Mannschaft ein würdiger Gewinner der 84. Austragung ist, obwohl ich mir im Final etwas mehr Intensität gewünscht hätte. Aber Kanada konnte wohl nicht mehr und St. Petersburg musste nicht mehr.
Unser HCD hat sich tapfer geschlagen. Doch beim 2. Kräftemessen, im Halbfinale gegen die Kanadier ging gar nichts mehr. Da hätte man wohl bis weit übers Neujahr spielen können, es wäre kein HCD Tor gefallen. Aber wer will schon einen HCD im Final, wenn man schon am 2. Januar einen Sieg in der Post-Zentrale in Bern bekommt? Das war beinahe wie Weihnachten und Spengler Cup Finale zusammen! Und zudem gabs als Weihnachtsgeschenk noch das Comeback von Guggi und Stoop. Und den ersten Einsatz von Peter Sejna. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzungshexe nicht wieder zuschlägt (obwohl ich da schon wieder mit meinen Adleraugen auf Tallarinis Schulter sehe) und von nun an mehr von Vertragsverlängerungen die Rede sein wird.
Auch Prag hat mir gut gefallen. Sie haben vor allem von den Kanadiern im Pre-Halbfinal alles abverlangt. Über Spartak Moskau hülle ich den Mantel des Schweigens, ausser über Dominik Hasek. Mit 46 noch solch eine Leistung, das stellt sogar einem Adler wie mir die Krallen auf!
Und da war ja noch die zweite Mannschaft aus der Schweiz. Genf-Servette hat sich beachtlich geschlagen und hat St. Petersburg im Halbfinale an den Rand einer Niederlage gebracht. Da ziehe ich meine Schädelfedern! Die Genfer waren auf jedenfall eine Bereicherung und haben sich Respekt und Sympathie verdient.
Am Modus gäbe es vielleicht noch die Möglichkeit, dass im Halbfinale nicht zwei Mannschaften derselben Gruppe aufeinander treffen können. Denn zweimal dieselbe Partie ist nichts für meine Adleraugen. Mir reichen schon die gefühlten 20 Partien gegen die Kerosinschlucker.
Mich hat natürlich noch was ganz anderes fasziniert! Sherkan, mein Artgenosse aus Genf. Da musste ich mein Federkleid besonders herausputzen, da dieser Weisskopfadler wirklich ein hübscher Kerl ist. Ich wollte ja nicht riskieren, dass er mir sämtliche Verehrerinnen vom Jakobshorn, Parsenn und vom Chörbschhorn abjagt.
Auch seine Eispräsenz hat mich schon etwas stutzig gemacht. Soll ich mich auch wieder aufs Eis wagen? Ich werde mir das gut überlegen.
Aber eines ist mir bei Sherkan wieder mal bewusst geworden. Sobald es um Punkte geht zeigen wir uns die Krallen. Doch nach einem Spiel oder am Spengler Cup, da bleibt viel Zeit für einen Schwatz und für angeregte Diskussionen über hübsche Adlerdamen. Und natürlich für einen „Bockbrunz“ oder ein anderes Gebräu.
In diesem Sinn wünsche ich euch wieder viel Freude am Meisterschaftsbetreib!
Euer Sämi
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Sämi schrieb uns am 09.12.2010 folgendes
Lange Jahre habe ich mich in jedem HCD-Bulletin gemeldet. (aus Sämipedia: Das Bulletin war die „Homepage“ des Fan Clubs in Papierform vor langer, langer Zeit.) Danach bin ich noch etwas auf dem Eis gekurvt und schlussendlich ganz verstummt.Dies sollte sich mit dem heutigen Tag wieder ändern. Ich werde öfter versuchen, meinen verrosteten Schnabel zu öffnen und etwas auf Papier (oder eher auf Tastatur) zu bringen.Fan-Club-Präsident Lucas hat in langer, zäher Arbeit eine neue Homepage hingezaubert. Zudem ist er mit seinem Team bestrebt, den Fan-Club wieder attraktiver zu gestalten, damit es vermehrt leichter fällt und Freude macht, sich dem Fan-Club anzuschliessen. Jedoch sollen auch bisherige Mitglieder nicht zu kurz kommen!
Jedes Jahr sehe ich meine frierenden Artgenossen Richtung Süden fliegen. Kaum einer kommt auf die Idee, in einem Egotrip an die Wärme zu reisen. Zusammen geht es einfach besser, bequemer und effektiver. Es fällt einfacher, hinter einer hübschen Star-Dame oder einem dicken Storch im Windschatten zu segeln. Hier sehe ich auch bei den Fans wieder vermehrt Bedarf. Mit dem runden Tisch ist ein Gefäss für solche „Rudelflüge“ geschaffen worden. Hier kann aber bestimmt noch optimiert werden. Weshalb nicht wieder Sektionen gründen, anschliessen? Man hat beim runden Tisch gesehen, dass 2‘000 vertretene Fans mehr Gewicht beim HCD haben wie „Ego-Vögel“..Beim HCD läuft es sportlich momentan rund. Man grüsst nach den „Kerosinschluckern“ vom 2. Rang. Verträge mit Spielern werden laufend verlängert, auf Arnos Verlängerung warte ich täglich, ebenso wie auf Guggis. Ich habe diesen in den letzten Jahren gut beobachtet. Von einem meiner Gattung hat er sich nun wirklich zum Topspieler gemausert. Alle sind auf seine Leistungen nach der Verletzungspause gespannt! Und ich hoffe, dass dieser ex-Vogel weiter im Sturzflug auf unsere gegnerischen Torhüter „herabstürzt“.Zudem steht auch der Spengler Cup wieder vor der Tür. Gespannt bin ich auf den neuen Modus. Wie kommt der bei den Zuschauern an? Lässt sich das Turnier mit der Freude auf hervorragendes Eishockey verkaufen, ohne dass man weiss, wann der HCD spielt? Ich hab mir mein „Stängeli“ im Stadion jedenfalls gemietet und werde mit Adleraugen das Geschehen verfolgen.
Auch ein trauriges Ereignis ist mir Ende November zu Ohren gekommen. Unser langjähriger, treuer HCD Fan Beni Grand ist nicht mehr! Würdig verabschiedeten die Fans Beni im Spiel gegen die Zuger mit einer Schweigeminute. Dass in einem solchen Moment Rivalität keine Rolle mehr spielt bewiesen auch die anwesenden Zuger-Fans. In diesem Moment hat es mir die Flügelfedern aufgestellt! Lieber Beni, Ruhe in Frieden!So, auch Vögel haben es etwas stressiger in der Weihnachtszeit. Ich werde mich nun also ans „Guatslibacken“, „Geschenke einkaufen“ und „Adventskalender plündern“ machen..Ich wünsche Euch eine besinnliche Weihnachtszeit und als weihnachtlichen Höhepunkt natürlich einen tollen Spengler Cup. Und als „Engel auf den Christbaum“ am 2. Januar gleich noch drei Punkte aus Bern.
Ich wünsche Euch eine besinnliche Weihnachtszeit und als weihnachtlichen Höhepunkt natürlich einen tollen Spengler Cup. Und als „Engel auf den Christbaum“ am 2. Januar gleich noch drei Punkte aus Bern!In diesem Sinn: Hopp HCD! Bis im Januar,
Euer Sämi
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